Industrie 4.0: So gelingt der Einstieg in Ihr IIoT-Projekt

Digitalisierung in der Industrie IIoT Industrie 4.0

Eingespielte Unternehmensabläufe zu verändern ist schwierig. Aus Gewohnheit tendieren wir dazu den Status Quo beizubehalten, selbst wenn sich Rahmenbedingungen verändern und wir eigentlich deutliche Vorteile aus einer Veränderung ziehen würden. Manchmal müssen wir uns diese Tatsache vor Augen führen und bewusst aus diesem Status Quo ausbrechen. 

Das gilt auch im Bereich der Industrie 4.0. Hier lohnt es sich, eine Veränderung in Ihrem Unternehmen anzustoßen und den Schritt in Richtung Industrial Internet of Things (IIoT) zu wagen. Die wichtigsten Vorteile, die sich daraus ergeben sind: 

  • das Einsparen von Ressourcen,
  • die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle und
  • die Möglichkeit bessere Prognosen für die Zukunft zu stellen. 

Hört sich verlockend an? Genau deshalb wollen wir Ihnen hier einen Überblick über die Herausforderungen sowie über den Start eines IIoT-Projekts mit scitis.io geben.

Herausforderungen 

Vielleicht fragen Sie sich: “Wie können wir Datenschutz gewährleisten und woher wissen wir was mit den Daten passiert?” So wie in vielen anderen Bereichen heutzutage, spielt auch vor dem Start in ein IIoT-Projekt die Frage des Datenschutzes eine Rolle.  Laut einer Studie von Bitkom aus 2018 stellen diese Sicherheits- und Datenschutzbedenken eines der größten Hindernisse für die meisten dar. 

Auch die Bedenken nicht über genügend Know-How und technisches Vorwissen zu verfügen, ist verständlich, denn technische Fragen wie zum Beispiel: “Wie können wir denn überhaupt Daten sammeln und diese aufbereiten?” und “Was heißt eigentlich Machine Learning?” stellen eine Blackbox für viele dar. 

Neben dem Tagesgeschäft Zeit für ein weiteres  komplexes Projekt aufzubringen und es dann auch tatsächlich umzusetzen, ist nicht so einfach. Ebenso die übliche Frage, wer im Unternehmen dafür schließlich zuständig ist, steht im Raum. Denn um wirklich durchstarten zu können, sind tatkräftige Mitarbeiter aus unterschiedlichen Spezialgebieten unverzichtbar.

Eine weitere Schwierigkeit vor Beginn eines IIoT-Projekts ist es, das konkrete Problem zu definieren. Die Entscheidung, dass man den Schritt in Richtung Industrie 4.0 gehen möchte, etwas Neues und vielleicht auch Unbekanntes auszuprobieren ist zwar ein Anfang. Dieses Neue dann aber in das Bestehende zu integrieren, ist keine einfache Aufgabe. Zudem sollte man sich zunächst fragen: “Wonach suchen wir denn eigentlich?” und “Welche Fragestellung soll grundsätzlich gelöst werden?”. 

Unsere Lösung: Gemeinsam zum Ziel

Die genannten Aspekte können schnell nach viel zu vielen Hürden und Schwierigkeiten klingen. Doch lassen Sie sich nicht von den Herausforderungen abschrecken, denn wir bei scitis.io lassen Sie auf Ihrem Weg nicht allein. Um Ihren Vorstellungen gerecht zu werden, arbeiten wir von Anfang an eng mit Ihnen zusammen. Wichtig ist zu realisieren, dass es nicht eine fertige Lösung gibt sondern, dass wir gemeinsam einen individuellen Ansatz erarbeiten. 

Die meisten IIoT-Projekte werden bei uns mit einem sechsmonatigen Piloten gestartet. In diesen sechs Monaten arbeiten wir eng mit Ihnen zusammen, mit dem Ziel, dass Sie in Zukunft auch eigene Schritte gehen können. 

Zu Beginn sind folgende drei Schritte zu durchlaufen:

  • Ziele definieren

Sie haben die Chance uns zu erklären wie Ihre Vorstellungen aussehen und was Ihre Ziele sind. Eine konkrete Zieldefinition ist wichtig für den Ablauf des Projekts.

  • Analyseformen festlegen

Wir klären gemeinsam, welche Analysen Sie durchführen wollen, welche Ergebnisse Sie sich erhoffen und ob Sie eventuell unser erweitertes Analyse-Tool nutzen wollen, mit dem Sie tiefere Einblicke in Ihre Daten bekommen können.

  • Technische Anforderungen klären

Die technischen Rahmenbedingungen, also Art und Anzahl der Maschinen, die Sie anschließen wollen, werden im letzten Schritt geklärt. Wollen Sie zusätzlich zu den Maschinendaten noch Datenbanken oder andere Aspekte analysieren? Wie kommen wir zu Ihnen ins Werk um die Maschinen anzuschließen? Wer gilt als Ansprechpartner und wie sieht der Zeitplan aus?

Über alle Schritte hinweg ist der Schlüssel zum Erfolg die Kommunikation. Besonders wenn man am Beginn eines IIoT-Projekts steht und noch kein klares Ziel vor Augen hat. Deshalb sind wöchentliche Termine und Absprachen enorm wichtig, um zu sehen wo wir im Prozess stehen und wie sich Analysen entwickelt. Eine Einführung in das scitis-Portal sorgt für das nötige technische Know-How und sicheres Verständnis für die praktische Umsetzung. Sie bekommen einen Überblick über die Grundfunktionen, wie zum Beispiel das Anlegen von Benutzern oder das Erstellen von Graphen. Gemeinsam klären wir all Ihre Fragen.

Überlegungen vor dem Start

Wenn Sie noch keine Erfahrungen mit IIoT in Ihrem Unternehmen gemacht haben, lohnen sich einige Überlegungen vor dem Start. Versuchen Sie zunächst Ihre Prozesse zu analysieren. Finden Sie heraus wo es Engpässe gibt, entweder aufgrund von unnötiger Doppelarbeit oder weil es ein „dummes Gerät“ gibt, welches durch ein smartes Gerät ersetzt werden könnte. Fangen Sie klein an und denken Sie groß. 

Denken Sie darüber nach, welche Technologien es Ihren Mitarbeitern ermöglichen könnten, Probleme aus der Ferne zu diagnostizieren, die Sicherheit Ihrer Servicemitarbeiter zu gewährleisten oder die Ausfallzeiten Ihrer Maschinen zu verringern. Diese Vorüberlegungen können hilfreich sein, um eine erste Idee zu bekommen wo ein oder mehrere Probleme liegen, die Sie durch das IIoT-Projekt lösen wollen.

Jetzt durchstarten: Brechen Sie mit dem Status Quo!

Den einen perfekten Zeitpunkt, um ihr IIoT-Projekt zu starten, gibt es nicht. Je länger Sie aber warten, desto größer wird die Gefahr, dass Sie den Absprung verpassen. Fangen Sie einfach direkt an. Ein klein definiertes Projekt eignet sich perfekt, um zu sehen wie das Ganze funktioniert. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, nicht direkt alles auf einmal lösen zu wollen, sondern klein anzufangen.

Sind Sie bereit aus Ihrem Status Quo auszubrechen und Erfolgsgeschichte zu schreiben?

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Friederike Hög Head of Customer Success